Mammographie Screening Programm

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Von der Einladung bis zum Ergebnis

Unsere Praxis leitet in Baden-Württemberg das Mammographie-Screening Programm der Region 5, die sich über die Landkreise Calw, Freudenstadt, Rastatt und Ortenau erstreckt. Der Stadtkreis Baden-Baden fällt ebenfalls in die Region 5.

Das Mammographie Screening Programm ist ein Vorsorgeprogramm zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr. Die Teilnahme ist freiwillig. Alle zwei Jahre bekommen die betreffenden Frauen eine Einladung zur Mammographie zugeschickt mit Ort und Datum zur Untersuchung. Die Aufnahmen und die Befundung werden von für das Screening speziell ausgebildetem Personal bzw. Ärzten angefertigt. Weitere Untersuchungen, z.B. Ultraschall, falls notwendig übernimmt der programmverantwortliche Arzt. Die Ergebnisse werden der Teilnehmerin zugesandt.

Die Einladung

Die Einladung wird von der Zentralen Stelle Mammographie Screening Baden-Baden verschickt. Die Adressen erhält die Zentrale Stelle vom Einwohnermeldeamt. Falls die Teilnehmerin den Termin verlegen möchte, ist die Zentrale Stelle unter der Telefonnummer 07221-956555 zu erreichen.

Befund 97%
97% der untersuchten Frauen erhalten einen unauffälligen Befund.
Heilung 90%
Die Heilung von Brustkrebs liegt nach neuesten Studien derzeit bereits bei 90%. Je früher er erkannt wird, desto besser ist erheilbar.

Wir sind für Sie da

Unsere programmverantwortlichen Ärzte (PVA) für das Mammographie-Screening- Programm

Ingeborg Krügel

Ingeborg Krügel

Fachärztin für Radiologie / Fachkunde Nuklearmedizin

Ingebort Krügel ist seit 2015 Fachärztin im RTO.

Standorte der Mammographie Screening-Einheit Offenburg / Lahr

Ärztehaus am Klinikum
Klostenstr. 17/1
77933 Lahr
www.radiologie-team-ortenau.de

Röntgenpraxis Ingeborg Krügel
Ebertplatz 12
77654 Offenburg
www.mammascreen-bw.de/region5.html

Radiologie Baden-Baden
Beethovenstr. 2
76531 Baden-Baden
www.radiologie-baden-baden.de

Krankenhaus Freudenstadt
Karl-von-Hahn-Straße 120
72250 Freudenstadt
www.klf-web.de/startseite.html

Gut zu wissen

Die wichtigsten Fragen rund um das Mammographie Screening Programm.

Zu diesen Veränderungen zählen tastbare Knoten, Dellen oder Verhärtungen der Brust, sichtbare Verformungen, Hautveränderungen oder Einziehungen der Brustwarze, Blutungen oder andere Absonderungen aus der Brustwarze.

Bewegung und gesunde Ernährung können das Risiko senken!

Es gibt keinen Schutz vor Brustkrebs. Denn das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, ist abhängig von vielen inneren und äußeren Faktoren, die nicht bei allen Frauen in gleicher Weise wirksam sind. Demnach ist auch das Brustkrebsrisiko individuell unterschiedlich. Einige Lebensstilfaktoren können das Risiko jedoch senken:

  • Alkoholverzicht
  • Vermeiden von Übergewicht
  • Sport und Bewegung

Dabei haben keineswegs nur Ausdauersportarten diesen Effekt. Auch intensive Hausarbeit, zügiges Gehen oder eine halbe Stunde Radfahren täglich zur Arbeit oder zu Besorgungen sind bereits wirksam. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt mindestens 150 Minuten regelmäßige körperliche Aktivität von moderater Intensität oder 75 Minuten anstrengende Aktivität pro Woche.

Realtiv gering!

Die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken steigt mit fortschreitenden Alter. Während 150 Frauen von 100.000 im Alter zwischen 40 und 50 Jahren erkranken pro Jahr, sind es im Alter zwischen 50 und 60 Jahren rund 260 Frauen. Hingegen erkranken im Alter zwischen 30 und 40 Jahren mit rund 45 Frauen von 100.000 deutlich weniger.

Bei den meisten betroffenen Frauen entsteht Brustkrebs „sporadisch“, sie haben keine besondere Veranlagung für diese Erkrankung. Bei etwa 5 bis 10 von 100 Brustkrebserkrankungen gehen Experten aber davon aus, dass die Betroffenen bestimmte Veränderungen (Mutationen) im Erbgut tragen, die die Brustkrebsentstehung fördern. Am häufigsten sind die Gene BRCA1 und BRCA2 verändert. Wenn bei einer Frau eine gesicherte erbliche Vorbelastung für die Erkrankung an Brustkrebs vorliegt, ist die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung im Verlauf des Lebens der Frau zwar deutlich erhöht, aber es erkranken nicht alle Frauen. Dennoch sollten Frauen mit erblichen Vorbelastungen zur Sicherheit in ein Programm mit intensivierten Untersuchungen eingebunden werden.